Foto Maik Hübschmann

Veranstaltungskalender

Eintrag in den Veranstaltungskalender

Mitgliedsvereine des Lusatia-Verbandes haben die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen einzutragen.

Für die Veranstaltungen zum Tag der Oberlausitz im Zeitraum vom 14. bis 30. August 2026 werden alle Veranstaltungen und Aktivitäten, auch von (Noch-) Nichtmitgliedern aufgenommen.

Finden Sie hier die Veranstaltungen des Verbandes und seiner Mitglieder

Hier ist in Kürze auch die Suche nach Themen und Art der Veranstaltung möglich.

 

Februar 2026

März 2026

Hauptversammlung des Lusatia-Verbandes 2026 mit landeskundlichem Vortrag

Bieleboh-Bergbaude

Verbandsmitglieder erhalten im Februar 2026 eine Einladung per E-Mail. Gäste sind herzlich willkommen.

10:00 Uhr       Begrüßung
Musikalischer Auftakt mit der Mangelmusike aus Ebersbach

10:30 Uhr Hauptversammlung des Lusatia-Verbandes
Die Einladung zur Hauptversammlung wird den Verbandsmitgliedern mit dem Mitglieder-Rundbrief Februar 2026 zugesandt.      

12:00 Uhr       Mittagessen

13:30 Uhr       Landeskundlicher Vortrag - Historisches vom Bieleboh (Heimatfreund Reinhard Ludwig - Bielebohverein Beiersdorf e.V.)

Neuland unter Schwert, Axt und Pflug. Die Herausbildung des Markgraftums Oberlausitz als Ergebnis der mittelalterlichen Ostsiedlung

Herrenhaus Prietitz

Ursprünglich war die Oberlausitz ein riesiges Urwaldgebiet mit nur wenigen waldfreien Inseln. Hier siedelte nach dem 3. Jahrhundert n.Chr. der germanische Stamm der Burgunden. Nach dessen Abzug in der großen Völkerwanderung rückte von Osten der slawische Stamm der Milzener nach. Nachdem das Gebiet im 10. und 11. Jahrhundert unter deutsche Vorherrschaft geraten war, begann eine grandiose Kolonisationsbewegung. Landlose Bauernsöhne westliche von Elbe und Saale zogen mit ihren Familien in die Oberlausitz, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Der Vortrag spannt den Bogen von Karl dem Großen über die Entstehung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bis hin zur mittelalterlichen Ostsiedlung. Meist aus Franken und Thüringen, aber auch aus den milzenischen Siedlungskammern kommend, rodeten diese Pioniere riesige Waldgebiete, legten sie Sümpfe trocken, machten das gewonnene Land urbar und gründeten Dörfer und Städte. 

April 2026

Das Geheimnis der Kreibichschenke und ihre Spuren von Niederleutersdorf nach Australien

Dorfgemeinschaftshaus "Haus am Großen Stein"

Die Kreibichschenke in Leutersdorf wurde als Quartier der Räuberbande um Karasek berühmt. Deren Spuren kann man von der Enklave Niederleutersdorf aus bis nach Australien verfolgen. Das hätte vor 20 Jahren kaum jemand für möglich gehalten. Obwohl das berühmte Räubergasthaus von Neuwalde längst nicht mehr hinter dem Lindeberg steht, denn es wurde abgetragen, so ranken sich doch bis heute viele Mythen und Fantasien um diesen magischen Ort. Der kleine Quellweiler war einst von Wald umschlossen. Als selbständige Gemeinde besaß man sogar einen Gerichtskretscham...

Alles Lausitz, Niederschlesien oder was? Entwirrung eines Wirrwarrs

Schloss Kittlitz

Mit diesem Thema wird Fragen nachgegangen wie: Ist die Oberlausitz ein Land oder nur eine Landschaft wie die Sächsische Schweiz oder das Erzgebirge? Zählen zu den Oberlausitzern nur die mit dem berühmten „Radl a dr Gurgl“ oder wo verlaufen die Grenzen? Immer wieder werden die Begriffe „Lausitz“, „Oberlausitz“, „Niederlausitz“ durcheinandergebracht, gibt es Unklarheiten, welche Gebiete die beiden Lausitzen umfassen, welche historischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede sie haben und wie sich ihr Verhältnis zu den Nachbarregionen Schlesien und Böhmen entwickelt hat. Gibt es eine niederschlesische Oberlausitz oder gar einen Rest Schlesiens westlich der Neiße? Wo liegen die Ursachen, dass sich diese historische Konfusion sogar in die Sächsische Verfassung eingeschlichen hat?

Unterwegs in der Gröditzer Skala

Über die Wanderroute und und den Ablauf werden wir an dieser Stelle informieren.

Bei Interesse erhalten Sie Informationen zu unseren Verbandswanderungen direkt über den E-Mail-Verteiler von Heimatfreund Maik Hübschmann. Registrierung über die E-Mail-Adresse emaik1968@gmail.com

Neuland unter Schwert, Axt und Pflug - Die Herausbildung des Markgraftums Oberlausitz als Ergebnis der mittelalterlichen Ostsiedlung

VITREA Klinik Schloss Pulsnitz | Kultursaal

Themenabend zur Oberlausitzer Landeskunde und Geschichte

Wussten Sie, dass die Oberlausitz ursprünglich ein riesiges Urwaldgebiet war, in das die Natur nur wenige waldfreie Inseln eingestreut hatte? Hier siedelte ab dem 3. Jahrhundert n.Chr. der germanische Stamm der Burgunden. Nach dessen Abzug in der Großen Völkerwanderung rückten von Osten die slawischen Milzener nach. Nachdem das Gebiet im 10. und 11. Jahrhundert unter deutsche Vorherrschaft geraten war, begann eine grandiose Kolonisationsbewegung. Landlose Bauernsöhne westlich von Elbe und Saale zogen mit ihren Familien in die Oberlausitz, um sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Der Themenabend spannt den Bogen von Karl dem Großen, dem „Vater Europas“, über die Entstehung des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation bis hin zur Kolonisation der Oberlausitz. Er beleuchtet die enormen Leistungen unserer Vorfahren im Mittelalter. Meist aus Franken und Thüringen kommend, rodeten sie riesige Wälder, legten Sümpfe trocken, machten das gewonnene Land urbar, gründeten Dörfer und Städte. Ihrer Arbeit verdankt die Oberlausitz ganz wesentlich ihr heutiges Gesicht.

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Pulsnitzer Heimatverein e.V. und dem Ernst-Rietschel-Kulturring e. V..
Die Teilnahme ist kostenfrei.

PROGRAMM

ANMELDUNG

Mai 2026

Bauden im Lausitzer Gebirge

Kulturhistorisches Museum Franziskanerkloster Zittau, Klosterstr. 3

Juni 2026

Zu Besuch im Krabatreich - eine Wanderung am Dubringer Moor

Über die Wanderroute und und den Ablauf werden wir an dieser Stelle informieren.

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August 2026

Auf den Spuren der Salzburger Exulanten in der Oberlausitz

Gemeindehaus

Im August des Jahres 1732 herrschte in Königsbrück und Hoyerswerda große Aufregung. Es war angekündigt worden, dass mehr als 500 Exulanten aus dem Salzburger Lande durchziehen und sogar eine Nacht dort verbringen sollten. Damals, als so mancher Einwohner zeit seines Lebens nicht über die Stadtgrenzen hinauskam, war das eine große Sensation. Noch dazu, als bekannt wurde, dass diese Menschen ihres protestantischen Glaubens wegen die Heimat verlassen hatten und auf dem Durchzug in eine unbekannte Fremde waren. Historische Dokumente aus Archiven und Kirchenbüchern geben Auskunft über den Aufenthalt und den weiteren Weg der Exulanten durch das Markgraftum Oberlausitz nach Hoyerswerda und über Ruhland nach Senftenberg. Nach beschwerlichem Marsch kommen sie, dem Ruf des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. folgend, im November 1732 in Preußisch-Litauen, dem späteren Ostpreußen, an.

Auf Schusters Rappen durch die Königshainer Berge

Über die Wanderroute und und den Ablauf werden wir an dieser Stelle informieren.

Bei Interesse erhalten Sie Informationen zu unseren Verbandswanderungen direkt über den E-Mail-Verteiler von Heimatfreund Maik Hübschmann. Registrierung über die E-Mail-Adresse emaik1968@gmail.com

11. Oberlausitzer Heimattreffen - Die Hauptveranstaltung zum Tag der Oberlausitz 2026

Barockschloss Königshain

Das Heimattreffen 2026 findet als Hauptveranstaltung zum Tag der Oberlausitz in Königshain statt. Gemeinsam mit dem Königshainer Heimatverein e.V. wird das 11. Heimattreffen am Barockschloss Königshain organisiert.
Die Besucher erwartet ein vielfältiges Programm - wir freuen uns auf die Mitwirkung von Chören, Musik- und Tanzgruppen und Kulturschaffenden aus der gesamten Oberlausitz.

Gern kann das Plakat zur Veröffentlichung in der Presse, auf Webseiten und in sozialen Medien, in Amtsblättern und als Aushang oder Auslage verwendet werden. Wir senden auf Anfrage auch gedruckte Exemplare zu.

PLAKAT HEIMATTREFFEN 2026

Oktober 2026

Mit einem Geologen im Muskauer Faltenbogen

Über die Wanderroute und und den Ablauf werden wir an dieser Stelle informieren.

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Die Oberlausitz unter den Habsburgern 1526–1635 Politik – Wirtschaft – Konfession

Rathaus Zittau - Bürgersaal

Die Oberlausitz unter den Habsburgern 1526–1635 | Politik – Wirtschaft – Konfession
Internationale wissenschaftliche Konferenz  in Zittau

Die Fachgruppe Landeskunde, Geschichte und Kunstgeschichte führt mit der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften und den Städtischen Museen Zittau vom 30.10. bis 2.11.2026 in Zittau eine internationale wissenschaftliche Konferenz durch.

Kaiser Maximilian I. als Lebender und als Toter, um 1520, Monogrammist A.A., Städtische Museen Zittau

 

 

November 2026

Gedenken zum Volkstrauertag an der Spreequelle mit anschließender Wanderung

Treffpunkt Wanderparkplatz Bierweg Walddorf

Eine schöne Tradition ist unsere Verbandswanderung zum Volkstrauertag im Kottmargebiet geworden.

Über die Wanderroute und und den Ablauf der Veranstaltung im Jahre 2026 werden wir an dieser Stelle informieren.

Bei Interesse erhalten Sie Informationen zu unseren Verbandswanderungen direkt über den E-Mail-Verteiler von Heimatfreund Maik Hübschmann. Registrierung über die E-Mail-Adresse emaik1968@gmail.com

Bekanntes und Unbekanntes aus der Geschichte des Mönchswalder Berges

Altbestand der Christian-Weise-Bibliothek

Nicht zuletzt wegen der hervorragenden Fernsicht und der guten Erreichbarkeit entschied sich der Gebirgsverein zu Bautzen im Jahre 1883, auf dem Gipfel des Mönchswalder Berges eine Baude und einen Aussichtsturm errichten zu lassen. Bereits im September 1885 konnte zur »Einweihung des Turmes und der Restauration auf dem Mönchswalder Berge« eingeladen werden. Eine Zeitreise durch 140 Jahre Berggeschichte führt auf historischen Wegen auf den Hausberg der Bautzener und stellt verdiente Förderer des Berges und des Gebirgsvereins ebenso vor wie die Wirte der bekannten Bergbaude.